Schweizer Behördenbriefe verstehen und übersetzen

Lassen Sie offizielle Schreiben einfach erklären und erhalten Sie eine verständliche Übersetzung in Ihrer Sprache.

Beispiel aus dem Alltag

Beispiel mit erfundenen Angaben

Eine Gemeinde bittet um einen fehlenden Nachweis zu Ihrem Antrag. Eine Übersetzung sollte nicht nur die Wörter erklären, sondern auch zeigen, was konkret von Ihnen erwartet wird. Namen, Daten und Referenznummern müssen dabei unverändert bleiben.

Was Sie prüfen sollten

  • Den vollständigen Brief einschliesslich Anlagen und Rückseite erfassen.
  • Absender, betroffenen Antrag und verlangte Unterlage markieren.
  • Original und Übersetzung bei Fristen, Beträgen und Adressen vergleichen.

Nächster Schritt

Fassen Sie die Aufgabe in einem Satz zusammen: welches Dokument, an wen und bis wann? Klären Sie unleserliche oder mehrdeutige Stellen mit der Behörde. Eine Erklärung durch Swiss-Büro ersetzt keine beglaubigte Übersetzung, wenn eine solche verlangt wird.

Eine Übersetzung mit dem Original abgleichen

Fotografieren Sie jede Seite gerade und bei gutem Licht. Prüfen Sie, ob Randnotizen, Rückseiten und Beilagen dazugehören. Namen, Referenznummern, Beträge und Daten sollten vollständig lesbar sein. Wenn die Erkennung eine Stelle nicht sicher lesen kann, vergleichen Sie diese am Original, statt den vorgeschlagenen Text ungeprüft zu übernehmen.

Lesen Sie anschliessend Erklärung und Übersetzung nebeneinander. Markieren Sie, was von Ihnen verlangt wird und welche Information noch fehlt. Bewahren Sie Fachbegriffe aus dem Original bei Rückfragen auf, damit der Absender erkennt, worauf Sie sich beziehen. Eine verständliche Übersetzung hilft bei der Orientierung; klären Sie für eine offizielle Einreichung gesondert, welche Sprache und welcher Nachweis vom Empfänger verlangt werden.

Keine Rechts- oder Steuerberatung. Prüfen Sie Fristen und Beträge vor dem Versand selbst.

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